
Aufgetragene Substanz an der Fessel
(Unterschiedliche Farbschemen)
Seit 2004 werden vom Thermografie Institut Berlin thermografische Vergleichsstudien zwischen human- und veterinärmedizinischer Anwendung, im Bezug zu metabolischen Eigenschaften, Systematik und Funktion gefertigt. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin (Humanbiologische Fakultät, Institut für Anthropologie) und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Medizinische Physik, Veterinärmedizinische Fakultät) sowie dem Zoo Berlin und diversen medizinischen sowie anderen zoologischen Einrichtungen.
Kruppe mit aktivierenden Stoffen mit
Tiefenwirkung
Im Rahmen der Untersuchungen von spektralen Veränderungen von Haut-Oberflächen durch aufgetragene Substanzen (wie z.B. Natrium-Lauge – „chemisches Barren von Pferden“, Entzündungs- und Schmerzhemmer auf Gelenken) wird der Nachweis dieser Substanzen mit IRT- Technologie erbracht. Im Wesentlichen wird die durch die aufgetragene Substanz veränderte Dichte der Hautoberfläche mittels infrarot-thermografischer Messung detektiert. Jede Substanz verursacht bei Kontakt mit der Haut eine spezifische Dichteänderung der Oberfläche, die dann dem spektralen Muster einer bestimmten aufgetragenen Substanz zugeordnet werden kann.
Der spektralen Eigenschaft der aufgetragenen Substanz entsprechend, die nicht nur Erwärmung, sondern vielmehr auch eine Senkung der Oberflächentemperatur zeigen kann, wird auf 1/100K gemessen. Im bildgebenden Verfahren sind diese Oberflächen- Temperaturänderungen im direkten Vergleich mit „Norm-Hauttemperaturarealen“ sofort und sicher erkennbar. Die Messung aufgetragener Substanzen ist berührungslos derzeit auf eine Entfernung von bis zu 50 Metern sicher durchführbar.
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