"Ein Gewitter zieht auf ..." - Das West-Nil-Virus ist europweit im Vormarsch
Faktoren, die die Gefährdung der Pferde in Europa erhöhen:
- Der Klimawandel und das damit einhergehende wärmere und feuchtere Wetter bedingen eine erhöhte Übertragungswahrscheinlichkeit des Virus. Aufgrund der veränderten Wetterverhältnisse und damit stärkeren Ausbreitung sowie größeren Fülle von Mückenvektoren, wird die Reifung des Virus in den Stechmücken beschleunigt.
- Eine zunehmende Population von Culex-Hybriden, die sowohl Vögel als auch Säugetiere stechen und die harten nördlichen Winter überleben.
- Menschliche Aktivitäten, durch die ideale Brutstätten für Stechmücken entstehen: beispielsweise Altreifen/stehende Gewässer.
- Flugreisen, durch die infizierte Stechmücken unbeabsichtigt in andere Regionen gelangen.
- Neue WNV-Stämme sind in Europa bereits im Umlauf.
- Außerdem sind einzelne Pferde, die in Länder wie die USA gebracht werden, in denen das WNV epidemieartig ausgebrochen ist, eindeutig gefährdet.
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