
"Ein Gewitter zieht auf ..." - Das West-Nil-Virus ist europweit im VormarschDas West-Nil-Virus (WNV) gehört zur Familie der Flaviviren/Arboviren und stellt in Europa eine wachsende Gefahr dar. Es kann verheerende Folgen haben, wie man an den Ausbrüchen in verschiedenen Gegenden der USA gesehen hat. Die Epidemie in den USA wurde von einem WNV-Stamm ausgelöst, der eigentlich aus Europa stammte. Die wichtigsten Überträger in Europa sind Stechmücken, die überall in Europa in großer Zahl vertreten sind. Zugvögel bringen das Virus auf dem Heimweg aus ihrem afrikanischen Winterquartier nach Europa mit. Der Übertragungszyklus in Europa verläuft typischerweise über Sperlingsvögel. Das Auftreten des West-Nil-Fiebers ist saisonabhängig: In den Monaten Juli bis Oktober erkranken in der Regel die meisten Tiere. Klinische Symptome bei Pferden![]() Die Inkubationszeit des WNF beträgt bei Pferden 3 bis 15 Tage. Neben Fieber, allgemei- nem Appetitverlust und Depressionen weisen an WNF erkrankte Pferde klinische Symptome auf, die fast ausschließlich neurologischer Natur sind: Schwäche in der Hinterhand, die sich in Koordinationsschwierigkeiten bis hin zu Lähmungserschei- nungen äußert, Sehstörun- gen, Ataxie, Abstützen des Kopfes, zielloses Umher- laufen, Krämpfe (epileptische Anfälle), Schluckstörungen, Übererregbarkeit bis hin zum Koma. 10% der mit dem WNV infizierten Pferde entwickeln neurologische Störungen, die einer Enzephalitis zugeordnet werden. Die Sterblichkeitsrate bei klinisch erkrankten Pferden liegt zwischen 20 und 57 %. Eine endgültige Diagnose (auf der Grundlage der Ergebnisse der Blutuntersuchung oder der Analyse von Rückenmarkflüssigkeit) muss aufgestellt werden, um andere Krankheiten mit ähnlichen neurologischen Symptomen wie Tollwut, Botulismus, EPM und andere Formen der Enzephalitis auszuschließen. Richtungsweisender Impfschutz für Pferde gegen das West-Nil-Virus
Fort Dodge hat als erstes Unternehmen einen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus in den Vereinigten Staaten auf den Markt gebracht, dank dem die Zahl der an West-Nil-Fieber erkrankten Pferde in den Vereinigten Staaten um 70% zurückgegangen ist, und zwar zu einem Zeitpunkt, als die Epidemie ihren Höhepunkt erreicht hatte. Dies hat das US-amerikanische Ministerium für Landwirtschaft (Department of Agriculture) bestätigt. Nun übernimmt Fort Dodge diese Vorreiterrolle auch in Europa, denn die auf dem Markt der Vereinigten Staaten meistverkaufte Vakzine wurde inzwischen als erster WNV-Impfstoff in Europa zugelassen. Er wird in Europa unter dem Namen Duvaxyn®WNV vertrieben und erweitert die Palette der bewährten Vollvirus-Vakzine der Duvaxyn-Reihe. Bei dem in Duvaxyn®WNV enthaltenen Virusstamm handelt es sich um einen Stamm, der ursprünglich aus Europa stammt, obwohl er in den USA isoliert wurde. Die Antigene dieses Stamms ähneln den Antigenen der in Europa verbreiteten VVNV-Stämme. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der Impfung mit Duvaxyn®WNV! |
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